Zwölf Leitsätze für nachhaltiges Handeln

13.02.2014 | id:17489967

Die Nachhaltigkeits-Leitsätze des Maschinen- und Anlagenbaus sind mehr als ein Lippenbekenntnis. Sie sind ein überprüfbares Versprechen an sich selbst und an die Öffentlichkeit. Die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus entwickeln kontinuierlich nachhaltige Produkt- und Produktionstechnologien. Sie sind sich Ihrer Verantwortung für Mensch und Umwelt bewusst. Damit nachhaltiges Wirtschaften und Handeln jedoch kein Zufallsergebnis bleibt, bedarf es klarer Kriterien, anhand derer Unternehmen ihre Selbstverpflichtung ausrichten, überprüfen und nach außen kommunizieren können. Diese 12 Leitsätzen bringen die Voraussetzungen für Nachhaltigkeit im Maschinen- und Anlagenbau auf eine klare Formel.

Nachhaltigkeitsleitsätze des Maschinen- und Anlagenbaus

PRÄAMBEL: Unser Verständnis von zukunftsweisender Nachhaltigkeit basiert auf den Prinzipien wirtschaftlicher Erfolg, Fairness, Respekt & Verantwortung und umfasst die Dimensionen Gesellschaft, Ökologie & Ökonomie. Wir verstehen nachhaltiges Handeln ganzheitlich im Sinne der Definition des Brundtland-Berichts  und der Definition des Rats für Nachhaltige Entwicklung  in Deutschland.

STRATEGISCH:

  1. Nachhaltigkeit ist wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensstrategie.
  2. Mit nachhaltigen Geschäftsmodellen schaffen wir stabile Werte und sichern unternehmerischen Erfolg.
  3. Unsere Technologie und Lösungen fördern eine nachhaltige Entwicklung weltweit.

OPERATIV:

  1. Nachhaltiges Denken und Handeln bildet sich in unseren Prozessen und Produkten ab.
  2. Wir handeln ressourcenschonend und setzen uns für Klimaschutz ein.
  3. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser wertvollstes Gut. Wir fördern Engagement und Beteiligungsmöglichkeiten.
  4. Wir setzen uns für die Einhaltung der Menschenrechte ein.

KULTURELL:

  1. Unser Unternehmen ist Lebensraum.
  2. In unseren Regionen übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung.
  3. Wir tun, was wir versprechen!


KOMMUNIKATIV:

  1. Wir pflegen den aktiven Austausch mit allen Beteiligten.
  2. Wir kommunizieren unser nachhaltiges Tun transparent.

 

Fußnoten:

Brundtland-Bericht, 1987: „Nachhaltige Entwicklung befriedigt die Bedürfnisse der Gegenwart, ohne die Möglichkeit zukünftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.“

Rat für Nachhaltige Entwicklung, 2001: „Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet also: Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches und ökonomisches Gefüge hinterlassen.“

Bildquelle : Nikada@iStockphoto.com

Herzog-Kuballa, Judith
Herzog-Kuballa, Judith
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